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Vom Freitextfeld zur fertigen Anfrage in vier Schritten

Website-Relaunch für die Bootssattlerei Götze & Karowski bei Berlin

Bootssattlerei Götze & Karowski GbR

Kunde

Bootssattlerei Götze & Karowski GbR

Vom Freitextfeld zur fertigen Anfrage in vier Schritten

Ergebnisse auf einen Blick

16Jahre

Jahre alt war der bisherige Auftritt

100%

der Seiten mobilfähig — vorher eine von sechs

4

Schritte im Angebots-Assistenten statt einem Freitextfeld

6→ 0

Seiten ohne Suchmaschinen-Beschreibung — jetzt keine

Die Bootssattlerei Götze & Karowski fertigt südöstlich von Berlin Persenninge, Verdecke und Polster in Handarbeit. Ihre Website stammte aus dem Jahr 2010: sechs Seiten in festem Tabellenlayout, auf dem Smartphone unbedienbar, Anfragen über ein einzelnes Freitextfeld. Der Relaunch überträgt die maritime Farbwelt des Betriebs in eine Manufaktur-Website — und macht aus der Anfrage einen geführten Weg.

1.Ausgangssituation

Die Bootssattlerei Götze & Karowski fertigt seit Jahren südöstlich von Berlin, am Wolziger See und nahe dem Scharmützelsee: Persenninge, Winterplanen, Sprayhoods, Bimini-Tops, Plichtpolster, Innenausstattungen. Vom ersten Aufmaß bis zur Montage bleibt alles im Betrieb, auch die Gestänge werden dort konstruiert und gebogen.

Der Webauftritt dagegen stand still. Die Fußzeile trug die Jahreszahl 2010: sechs Seiten in festem Tabellenlayout, 102 Bilder, von denen 96 reine Layoutgrafiken waren.

2.Herausforderung

Zwei Dinge liefen schief.

Die Seite war auf dem Smartphone unbedienbar. Fünf der sechs Seiten trugen keine Angabe zur Darstellung auf Mobilgeräten, das Layout lag auf feste Breite fest. Wer am Steg steht und eine Bootssattlerei sucht — der Normalfall — bekam eine Seite zum Hineinzoomen.

Und jede Anfrage begann von vorn. Eine Persenning ist Maßarbeit: ohne Bootstyp, Maße, Material und Fotos lässt sich kein Angebot rechnen. Der alte Auftritt bot dafür ein Formular mit einem Freitextfeld. Was ankam, war fast immer der Beginn einer Rückfragenkette, nicht der Beginn eines Auftrags.

Dazu kam die Sichtbarkeit: Keine der sechs Seiten trug eine Beschreibung für Suchmaschinen.

3.Anforderungen

Der Auftritt sollte die Handschrift des Betriebs behalten — das Marineblau und das Bootszeichen prägen die Außenwirkung — und zugleich das Niveau zeigen, auf dem dort tatsächlich gearbeitet wird.

Die Anfrage sollte so viel abfragen, dass ein Angebot möglich wird, ohne den Interessenten mit einem Formular zu erschlagen. Und die Werkstatt sollte die Anfragen an einem Ort sehen, nicht verstreut im Postfach.

4.Unsere Lösung

Eine Manufaktur-Website auf Next.js, die die Farbwelt des Bestands aufnimmt: das Marineblau bleibt, dazu eine Serifenschrift für den Handwerkscharakter und eine Wellenbewegung als wiederkehrendes Motiv.

Die Anfrage läuft über einen mehrstufigen Assistenten. Zuerst die Leistung — Persenning, Polster, Verdeck oder Sonderanfertigung. Dann nur noch die Angaben, die dafür überhaupt relevant sind. Dann Fotos vom Boot, direkt vom Smartphone. Zuletzt die Kontaktdaten. Jeder Schritt prüft seine Eingaben, bevor es weitergeht.

Was ankommt, ist damit bereits qualifiziert — und landet nicht nur per Mail in der Werkstatt, sondern zugleich in einer eigenen Verwaltung mit Login, in der die Anfragen samt Fotos einsehbar und zur Weiterverarbeitung ausgebbar sind.

5.Umsetzung

Der Entwurf entstand als Prototyp und wurde nach der Freigabe in ein eigenes Repository überführt. Die öffentliche Seite ist statisch, die Angebotsstrecke arbeitet gegen eigene API-Routen; die Anfragen liegen in einer PostgreSQL-Datenbank, die Fotos dazu abrufbar.

Die Inhalte — Anschrift, Leistungen, Materialien, Rechtstexte — liegen in einer einzigen typisierten Konfigurationsdatei. Der Betrieb läuft containerisiert auf Railway; jeder Push auf den Hauptzweig löst ein Deployment aus.

6.Ergebnis

Die Seite ist auf jedem Gerät bedienbar — vorher war es eine von sechs. Jede Seite trägt jetzt Titel und Beschreibung für Suchmaschinen, vorher keine einzige. Strukturierte Daten weisen den Betrieb als lokale Bootssattlerei mit Anschrift und Leistungen aus.

Vor allem aber hat sich die Anfrage geändert: Statt eines Freitextfelds führt ein Assistent in vier Schritten durch Leistung, Details und Fotos. Die Werkstatt bekommt damit eine Anfrage, aus der sich rechnen lässt — und sieht alle Anfragen an einem Ort statt im Postfach.

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Bootssattlerei Götze & Karowski — vom Freitextfeld zur qualifizierten Anfrage | SW Business Solutions