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Digitalisierung

DATEV Uploadportal & Dokumentenprozesse: So digitalisieren Steuerkanzleien den Belegtransfer wirklich

Steven Weißheimer10. September 202611 Min. Lesezeit
DATEV Uploadportal & Dokumentenprozesse: So digitalisieren Steuerkanzleien den Belegtransfer wirklich

Wie funktioniert das DATEV Uploadportal wirklich? Belegtransfer, Dokumentenprozesse & digitale Kanzlei – praxisnah erklärt für Steuerberater & KMU.

DATEV Uploadportal & Dokumentenprozesse: So digitalisieren Steuerkanzleien den Belegtransfer wirklich

Wer als Steuerkanzlei oder Mandant noch Aktenordner mit Belegen schleppt oder Rechnungen per E-Mail-Anhang hin- und herschickt, verschenkt jeden Monat wertvolle Arbeitszeit. Das DATEV Uploadportal und die dahinter liegenden Dokumentenprozesse bieten eine klare Alternative — wenn man versteht, wie sie wirklich funktionieren und was sie leisten können. Dieser Artikel erklärt praxisnah, wie das DATEV Uploadportal aufgebaut ist, welche Workflows damit möglich sind, wo typische Stolperstellen liegen und wie Steuerkanzleien und KMU den Umstieg strategisch angehen.


Was ist das DATEV Uploadportal — und wofür braucht man es?

Das DATEV Uploadportal ist eine cloudbasierte Plattform innerhalb des DATEV-Ökosystems, über die Mandanten Dokumente — insbesondere Belege, Rechnungen und Kontoauszüge — direkt an ihre Steuerkanzlei übermitteln können. Im Kern ersetzt es den physischen Belegtransport und den unstrukturierten E-Mail-Verkehr durch einen definierten, revisionssicheren digitalen Kanal.

Rechtlich und organisatorisch relevant: Das Uploadportal ist keine eigenständige Software, sondern ein Zugangspunkt innerhalb von DATEV Unternehmen online (DUO) — der cloudbasierten Buchführungsplattform von DATEV. Mandanten erhalten einen individuellen Zugang, über den sie Dateien hochladen; die Kanzlei sieht diese Dokumente direkt in ihrer DATEV-Umgebung und kann sie verarbeiten.

Wichtiger Hinweis für Kanzleien: Das Uploadportal ist nur mit einem aktiven DATEV-Unternehmen-online-Vertrag nutzbar. Die Einrichtung erfordert etwas Vorlaufzeit — sowohl technisch als auch in der Mandantenkommunikation.


Wie funktionieren DATEV-Dokumentenprozesse im Detail?

Vom Papierbeleg zum gebuchten Datensatz

Der klassische Dokumentenfluss ohne Digitalisierung sieht so aus: Mandant sammelt Rechnungen, bringt oder schickt sie zur Kanzlei, dort werden sie manuell erfasst oder eingescannt, gebucht und abgelegt. Dieser Prozess ist fehleranfällig, zeitintensiv und nicht skalierbar.

Mit dem DATEV Uploadportal und DATEV Unternehmen online verändert sich dieser Fluss grundlegend:

  1. Beleg entsteht (z. B. Eingangsrechnung, Kassenbon, Kontoauszug)
  2. Mandant fotografiert oder scannt den Beleg — per App (DATEV Foto Belege) oder am Scanner
  3. Upload ins DATEV Uploadportal — direkt von Smartphone oder PC
  4. Kanzlei sieht den Beleg in Echtzeit in DATEV Unternehmen online
  5. Beleglesung per OCR — DATEV erkennt automatisch Lieferant, Datum, Betrag
  6. Buchungsvorschlag wird generiert, Steuerberater prüft und freigibt
  7. Archivierung erfolgt revisionssicher im DATEV-System

Dieser Prozess kann von wenigen Tagen Verzögerung auf nahezu Echtzeit verkürzt werden — vorausgesetzt, der Mandant lädt konsequent und zeitnah hoch.

Welche Dokumenttypen das DATEV Uploadportal verarbeitet

DokumenttypUnterstütztes FormatBesonderheit
EingangsrechnungenPDF, JPG, PNG, TIFFOCR-Erkennung aktiv
AusgangsrechnungenPDFKann aus Faktura-Software übertragen werden
KontoauszügePDF, MT940 (CSV)Automatischer Bankabgleich möglich
Kassenbons / QuittungenJPG, PNG (Foto)Über DATEV-App direkt uploadfähig
LohnunterlagenPDFSeparater Bereich in DUO
Sonstige DokumentePDF, Office-FormateKeine OCR-Auswertung

Was DATEV Unternehmen online (DUO) zum Uploadportal beiträgt

Das Uploadportal ist technisch der Eingangskanal — DATEV Unternehmen online ist die eigentliche Arbeitsumgebung, in der Belege verarbeitet werden. Die Unterscheidung ist wichtig, weil der Mehrwert des gesamten Systems erst entsteht, wenn beide Teile sauber zusammenspielen.

DATEV Unternehmen online ermöglicht:

  • Gemeinsame Belegablage: Kanzlei und Mandant sehen denselben Bestand in Echtzeit
  • Belegverknüpfung: Jeder Buchungssatz ist mit dem Original-Scan verknüpft — ideal bei Betriebsprüfungen
  • Mandantenfreigabe: Buchungsvorschläge können vom Mandanten vorab geprüft werden
  • Offene-Posten-Verwaltung: Fälligkeiten und Zahlungsstatus auf einen Blick
  • Auswertungen: Betriebswirtschaftliche Auswertungen (BWA) stehen dem Mandanten zeitnah zur Verfügung

Für digitale Buchhaltung im KMU-Vergleich ist DATEV Unternehmen online neben Lexoffice und sevDesk eine der leistungsstärksten — aber auch anspruchsvollsten — Optionen.


Praxisbeispiel: Wie ein Handwerksbetrieb den Belegtransfer umgestellt hat

Ein Sanitär- und Heizungsbetrieb mit 18 Mitarbeitern arbeitete bis 2023 mit monatlichen Belegordnern. Die Buchhalterin der betreuenden Steuerkanzlei verbrachte nach eigener Aussage jede Woche rund 4 Stunden allein damit, Belege zu sortieren, unleserliche Handschriften zu entziffern und fehlende Dokumente nachzufordern.

Umstellung auf DATEV Uploadportal + DUO:

  • Alle Monteure und Büromitarbeiter erhielten die DATEV-Foto-App
  • Belege wurden ab sofort direkt nach dem Kauf fotografiert und hochgeladen
  • Wöchentliche Buchungssession der Kanzlei statt monatlicher Belegflut
  • Fehlende Belege wurden über das System direkt mit dem Mandanten geklärt

Ergebnis nach 3 Monaten: Der monatliche Zeitaufwand für den Belegtransfer sank um geschätzte 60 %. Die BWA stand statt nach 6 Wochen bereits nach weniger als 1 Woche zur Verfügung — ein spürbarer Unterschied in der unternehmerischen Steuerung.


Typische Stolperstellen bei DATEV-Dokumentenprozessen

Auch wenn das System grundsätzlich ausgereift ist, scheitert die Einführung in der Praxis oft an vorhersehbaren Punkten:

1. Mangelnde Mandantenmotivation

Das Uploadportal funktioniert nur, wenn Mandanten es konsequent nutzen. Viele Betriebe sind gewohnt, Belege zu sammeln — eine wöchentliche Upload-Routine muss aktiv eingeübt werden. Lösung: Kurze Schulungsvideos, klare Prozessanweisung und regelmäßiges Feedback von der Kanzlei.

2. Schlechte Belegqualität

Unscharfe Handyfotos, abgeschnittene Rechnungsecken oder stark gedrehte Scans führen zu schlechten OCR-Ergebnissen und manuellem Mehraufwand. Lösung: Qualitätsregeln kommunizieren, App-interne Qualitätshinweise nutzen.

3. Fehlende Kategorisierung beim Upload

Wenn alle Dokumente undifferenziert in denselben Bereich hochgeladen werden, entsteht ein digitales Chaos. Lösung: Klare Uploadstrukturen und Belegtypen vorab definieren.

4. Unvollständige technische Einrichtung

DATEV Unternehmen online muss kanzleiseitig korrekt eingerichtet sein — inklusive Mandantenzugang, Buchungskreis und ggf. Bankanbindung. Fehler hier erzeugen Doppelarbeit. Lösung: Strukturierter Onboarding-Prozess, ggf. mit externer IT-Begleitung.

5. DSGVO und Datenschutz

Auch wenn DATEV als Auftragsverarbeiter gilt und die Server in Deutschland betrieben werden: Kanzleien müssen sicherstellen, dass ein gültiger Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit DATEV besteht und Mandanten datenschutzrechtlich korrekt informiert werden. Für alle Fragen rund um DSGVO in der täglichen Praxis gilt: Dokumentation ist Pflicht.


Checkliste: Voraussetzungen für den erfolgreichen Start mit dem DATEV Uploadportal

  • Aktiver Vertrag für DATEV Unternehmen online (Kanzlei & Mandant)
  • DATEV-Zugang und Mandantenportal eingerichtet
  • Belegtypen und Uploadstruktur definiert
  • DATEV Foto-App oder Scanner-Workflow beim Mandanten eingerichtet
  • Bankverbindung für automatischen Kontoauszugsimport hinterlegt
  • Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit DATEV abgeschlossen
  • Mandant zu Qualitätsstandards beim Scan geschult
  • Feste Upload-Routine beim Mandanten etabliert (z. B. wöchentlich)
  • Interne Kanzleiworkflows angepasst (Buchungsrhythmus, Freigabeprozess)
  • Datenschutzhinweise für Mandanten aktualisiert

DATEV Uploadportal vs. alternative Belegtransfer-Lösungen

Nicht jede Steuerkanzlei und nicht jeder Mandant startet direkt mit dem vollen DATEV-Ökosystem. Es gibt Alternativen — mit Vor- und Nachteilen.

LösungStärkenSchwächenFür wen geeignet
DATEV Uploadportal + DUOTiefste DATEV-Integration, revisionssicher, BuchungsvorschlägeHöhere Einstiegskosten, DATEV-onlyDATEV-Kanzleien mit digitalaffinen Mandanten
LexofficeGünstig, einfach, gute AppWeniger Tiefe, eingeschränkte DATEV-SchnittstelleKleine Einzelunternehmer, Freelancer
sevDeskGute Automatisierung, offene APIEingeschränkter DATEV-ExportDigitale Startups, kleine GmbHs
E-Mail + Shared-DriveKein Mehraufwand bei EinführungKeine Struktur, nicht revisionssicher, DSGVO-RisikoKeine professionelle Empfehlung
PapiertransportVertrautes VerfahrenZeitintensiv, fehleranfällig, keine Echtzeit-AuswertungAuslaufmodell

Für Kanzleien, die mit DATEV arbeiten, ist das Uploadportal in Kombination mit DUO die logischste Wahl — sofern Mandanten bereit sind, sich auf den digitalen Prozess einzulassen.


Die Rolle der E-Rechnung: Wie XRechnung und ZUGFeRD den Prozess weiter verändern

Seit dem 1. Januar 2025 gilt in Deutschland die E-Rechnungspflicht für B2B-Transaktionen zwischen inländischen Unternehmen. Das bedeutet: Rechnungen müssen künftig in maschinenlesbaren Formaten wie XRechnung oder ZUGFeRD ausgestellt und empfangen werden.

Für DATEV-Dokumentenprozesse hat das erhebliche Konsequenzen:

  • Eingangsrechnungen kommen künftig als XML-Datei (XRechnung) oder hybrides PDF (ZUGFeRD) — der manuelle Scan entfällt zunehmend
  • DATEV hat seine Produkte entsprechend angepasst: ZUGFeRD-Rechnungen können direkt importiert und verarbeitet werden
  • Mandanten müssen ihre Faktura-Software umstellen, wenn sie noch keine E-Rechnungen erzeugen können

Für einen vollständigen Überblick zur E-Rechnung-Pflicht ab 2025 empfehlen wir unseren separaten Artikel — dort finden Sie alle relevanten Fristen und Handlungsempfehlungen.


Digitalisierungs-Roadmap: In 5 Schritten zur digitalen Steuerkanzlei

Wer Dokumentenprozesse konsequent digitalisieren will, braucht mehr als ein einzelnes Tool. Eine strukturierte Roadmap hilft, Prioritäten zu setzen:

Schritt 1 — Status quo erheben: Welche Dokumentenarten kommen wie oft und auf welchem Weg? Wo entstehen die meisten Reibungsverluste?

Schritt 2 — Mandantenstruktur analysieren: Welche Mandanten sind technikaffin genug für Self-Service-Upload? Wo braucht es mehr Begleitung?

Schritt 3 — DATEV Unternehmen online einrichten: Technische Einrichtung, AVV, Mandantenzugänge, Buchungskreise — am besten mit einem erfahrenen IT-Dienstleister begleiten.

Schritt 4 — Pilotgruppe starten: Nicht alle Mandanten auf einmal umstellen. Mit 5–10 digitalaffinen Mandanten beginnen, Prozesse verfeinern, dann ausrollen.

Schritt 5 — Kanzlei-interne Workflows anpassen: Buchungsrhythmen, Prüf- und Freigabeprozesse, Kommunikationswege — alles muss zum neuen System passen.

Diesen Weg gehen immer mehr Kanzleien — und KMU profitieren davon durch schnellere Auswertungen, weniger Rückfragen und eine bessere unternehmerische Datenbasis. Wer systematisch vorgehen möchte, findet in unserem Leitfaden zur digitalen Transformation weiterführende Impulse.


Wann ist externes IT-Know-how sinnvoll?

Die Einführung des DATEV Uploadportals ist für technisch versierte Kanzleimitarbeiter grundsätzlich selbst durchführbar. Es gibt jedoch Situationen, in denen externe IT-Begleitung klaren Mehrwert bietet:

  • Mandantenstruktur ist komplex (viele Mandanten, verschiedene Unternehmensformen)
  • Bestehende IT-Systeme (ERP, Warenwirtschaft) sollen über Schnittstellen mit DATEV verbunden werden
  • Sicherheitsanforderungen sind erhöht (z. B. Berufsgeheimnisträger, sensible Branchen)
  • E-Rechnungs-Infrastruktur muss neu aufgebaut werden
  • DSGVO-Compliance soll geprüft und dokumentiert werden

Gerade wenn es um die Anbindung von Drittsystemen geht, ist strukturiertes IT-Systembetreuung-Know-how entscheidend. SW Business Solutions begleitet Steuerkanzleien und deren Mandanten bei der technischen Einrichtung, Schnittstellenentwicklung und dem sicheren Betrieb digitaler Dokumentenprozesse.


DATEV Uploadportal im Kontext des papierlosen Büros

Das DATEV Uploadportal ist ein zentrales Puzzleteil auf dem Weg zum papierlosen Büro — aber nur eines von vielen. Wer die Dokumentenprozesse vollständig digitalisieren will, denkt auch über folgende Bereiche nach:

  • Digitale Archivierung nach GoBD-Anforderungen (Aufbewahrungspflichten, Unveränderlichkeit)
  • Elektronische Signatur für Verträge und Vollmachten
  • Digitales Rechnungsmanagement (Freigabe-Workflows, automatisierte Zahlungsvorschläge)
  • Mandantenportal für die gesamte Kommunikation (nicht nur Belege)

Einen praxisnahen Einstieg in das gesamte Thema bietet unser Artikel Papierloses Büro: So gelingt die Umstellung wirklich.

Für die Digitalisierung von Steuerkanzleien bieten wir zudem branchenspezifische Beratung und Umsetzungsbegleitung an — von der Erstanalyse bis zur laufenden IT-Betreuung.

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Fazit: DATEV Uploadportal ist kein Selbstläufer — aber ein echter Gamechanger

Das DATEV Uploadportal und die dahinter liegenden Dokumentenprozesse sind technisch ausgereift und bieten Steuerkanzleien und KMU erhebliche Effizienzgewinne. Der entscheidende Faktor ist jedoch nicht die Technologie, sondern die Umsetzung: klare Prozesse, motivierte Mandanten und eine gut vorbereitete Kanzleistruktur.

Wer die Einführung strategisch angeht — mit einem strukturierten Onboarding, klaren Qualitätsstandards für Belege und der nötigen IT-Begleitung — wird den Unterschied schnell in seiner täglichen Arbeit spüren. Wer das Tool einfach „aktiviert" und hofft, dass es sich von selbst durchsetzt, wird enttäuscht sein.

Bereit für den nächsten Schritt? Vereinbaren Sie ein unverbindliches Erstgespräch mit SW Business Solutions — wir analysieren Ihre aktuelle Kanzlei-IT und zeigen, wie digitale Dokumentenprozesse bei Ihnen konkret aussehen können.


FAQ: DATEV Uploadportal & Dokumentenprozesse

Was ist das DATEV Uploadportal genau?

Das DATEV Uploadportal ist ein cloudbasierter Eingangspunkt innerhalb von DATEV Unternehmen online (DUO), über den Mandanten Belege und Dokumente digital an ihre Steuerkanzlei übermitteln können. Es ersetzt den physischen Belegtransport und unstrukturierten E-Mail-Versand durch einen revisionssicheren, strukturierten Kanal.

Brauche ich DATEV Unternehmen online, um das Uploadportal zu nutzen?

Ja. Das DATEV Uploadportal ist Bestandteil von DATEV Unternehmen online. Ohne einen aktiven DUO-Vertrag ist das Uploadportal nicht nutzbar. Sowohl die Kanzlei als auch der Mandant benötigen entsprechende Zugänge.

Welche Dateiformate werden im DATEV Uploadportal akzeptiert?

Unterstützt werden vor allem PDF, JPG, PNG und TIFF für Belege sowie MT940/CSV für Kontoauszüge. E-Rechnungen im ZUGFeRD-Format werden ebenfalls unterstützt.

Ist das DATEV Uploadportal DSGVO-konform?

DATEV gilt als Auftragsverarbeiter und betreibt seine Server in Deutschland. Kanzleien müssen jedoch sicherstellen, dass ein gültiger Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit DATEV besteht und die Mandanten datenschutzrechtlich korrekt informiert sind.

Wie sicher ist der Dokumententransfer über das DATEV Uploadportal?

Der Datentransfer erfolgt verschlüsselt (TLS). DATEV bietet zudem Zugriffsrechte-Management und Audit-Logs. Die Plattform entspricht den Anforderungen der GoBD für revisionssichere Ablage.

Kann ich das DATEV Uploadportal auch für die Lohnabrechnung nutzen?

DATEV Unternehmen online bietet separate Bereiche für Lohnunterlagen. Der Upload von Lohnabrechnungsbelegen ist möglich, unterliegt aber gesonderten Zugriffsrechten und Workflows.

Was kostet DATEV Unternehmen online inkl. Uploadportal?

Die Kosten hängen vom gebuchten Paket und der Anzahl der Mandanten ab. DATEV selbst nennt keine öffentlichen Listenpreise — die Konditionen werden über autorisierte DATEV-Kanzleien vereinbart. Für eine grobe Orientierung: die Jahreskosten für eine mittlere Kanzlei beginnen in der Regel im vierstelligen Bereich.

Wie lange dauert die Einrichtung des DATEV Uploadportals?

Die rein technische Einrichtung ist in wenigen Stunden möglich. Das Mandanten-Onboarding — mit Schulung, Zugängen und Prozessetablierung — dauert typischerweise 2–4 Wochen pro Welle, abhängig von der Mandantenanzahl und deren digitaler Affinität.

Können auch Mandanten ohne DATEV-Software das Uploadportal nutzen?

Ja. Mandanten benötigen keine eigene DATEV-Lizenz — nur einen Zugang zu DATEV Unternehmen online, der durch die Kanzlei eingerichtet wird. Die Nutzung erfolgt über Browser oder die DATEV-Foto-App.

Was passiert mit Belegen, die bereits digital vorliegen (z. B. als PDF-Rechnung)?

Diese können direkt ins Uploadportal hochgeladen werden. DATEV liest die relevanten Daten per OCR aus und erstellt einen Buchungsvorschlag. Bei E-Rechnungen im ZUGFeRD-Format werden die strukturierten Daten direkt ausgelesen — ohne OCR.

Lohnt sich das DATEV Uploadportal auch für kleine Unternehmen mit wenigen Belegen?

Bei sehr wenigen Belegen (unter 20 pro Monat) ist der Einrichtungsaufwand im Verhältnis zum Nutzen zu bewerten. Für Unternehmen mit regelmäßigen Belegen und einer DATEV-betreuenden Kanzlei lohnt sich der Umstieg in der Regel bereits ab dem ersten vollen Nutzungsmonat.

DATEV
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Digitalisierung
Dokumentenmanagement
Mittelstand
Buchhaltung

Häufige Fragen

Was ist das DATEV Uploadportal genau?
Das DATEV Uploadportal ist ein cloudbasierter Eingangspunkt innerhalb von DATEV Unternehmen online (DUO), über den Mandanten Belege und Dokumente digital an ihre Steuerkanzlei übermitteln können. Es ersetzt den physischen Belegtransport und unstrukturierten E-Mail-Versand durch einen revisionssicheren, strukturierten Kanal.
Brauche ich DATEV Unternehmen online, um das Uploadportal zu nutzen?
Ja. Das DATEV Uploadportal ist Bestandteil von DATEV Unternehmen online. Ohne einen aktiven DUO-Vertrag ist das Uploadportal nicht nutzbar. Sowohl die Kanzlei als auch der Mandant benötigen entsprechende Zugänge.
Welche Dateiformate werden im DATEV Uploadportal akzeptiert?
Unterstützt werden vor allem PDF, JPG, PNG und TIFF für Belege sowie MT940/CSV für Kontoauszüge. E-Rechnungen im ZUGFeRD-Format werden ebenfalls unterstützt.
Ist das DATEV Uploadportal DSGVO-konform?
DATEV gilt als Auftragsverarbeiter und betreibt seine Server in Deutschland. Kanzleien müssen jedoch sicherstellen, dass ein gültiger Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit DATEV besteht und die Mandanten datenschutzrechtlich korrekt informiert sind.
Wie sicher ist der Dokumententransfer über das DATEV Uploadportal?
Der Datentransfer erfolgt verschlüsselt (TLS). DATEV bietet zudem Zugriffsrechte-Management und Audit-Logs. Die Plattform entspricht den Anforderungen der GoBD für revisionssichere Ablage.
Kann ich das DATEV Uploadportal auch für die Lohnabrechnung nutzen?
DATEV Unternehmen online bietet separate Bereiche für Lohnunterlagen. Der Upload von Lohnabrechnungsbelegen ist möglich, unterliegt aber gesonderten Zugriffsrechten und Workflows.
Was kostet DATEV Unternehmen online inkl. Uploadportal?
Die Kosten hängen vom gebuchten Paket und der Anzahl der Mandanten ab. DATEV selbst nennt keine öffentlichen Listenpreise — die Konditionen werden über autorisierte DATEV-Kanzleien vereinbart. Für eine grobe Orientierung: die Jahreskosten für eine mittlere Kanzlei beginnen in der Regel im vierstelligen Bereich.
Wie lange dauert die Einrichtung des DATEV Uploadportals?
Die rein technische Einrichtung ist in wenigen Stunden möglich. Das Mandanten-Onboarding — mit Schulung, Zugängen und Prozessetablierung — dauert typischerweise 2–4 Wochen pro Welle, abhängig von der Mandantenanzahl und deren digitaler Affinität.
Können auch Mandanten ohne DATEV-Software das Uploadportal nutzen?
Ja. Mandanten benötigen keine eigene DATEV-Lizenz — nur einen Zugang zu DATEV Unternehmen online, der durch die Kanzlei eingerichtet wird. Die Nutzung erfolgt über Browser oder die DATEV-Foto-App.
Lohnt sich das DATEV Uploadportal auch für kleine Unternehmen mit wenigen Belegen?
Bei sehr wenigen Belegen (unter 20 pro Monat) ist der Einrichtungsaufwand im Verhältnis zum Nutzen zu bewerten. Für Unternehmen mit regelmäßigen Belegen und einer DATEV-betreuenden Kanzlei lohnt sich der Umstieg in der Regel bereits ab dem ersten vollen Nutzungsmonat.
Was passiert mit Belegen, die bereits digital vorliegen (z. B. als PDF-Rechnung)?
Diese können direkt ins Uploadportal hochgeladen werden. DATEV liest die relevanten Daten per OCR aus und erstellt einen Buchungsvorschlag. Bei E-Rechnungen im ZUGFeRD-Format werden die strukturierten Daten direkt ausgelesen — ohne OCR.

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